Peter R. D. de Pentheny O'Kelly ist gar kein echter Ire, sondern bloß "an Irish blooded Swazi".
Anfang der 1990er-Jahre hatte er von Afrikas letzter absoluter Monarchie die Nase so voll, dass er
letztere fortan nur noch in Chianti(-Gläser) stecken wollte. Er kaufte ein verlassenes Weingut im
Süden Gaioles und nahm Weinberge in bester Südlage wieder unter den Pflug, die jahrelang nicht
bewirtschaftet worden waren. Neben der für den Chianti obligatorischen Sangiovese hat er sie mit
den Bordeaux-Rebsorten Cabernet Sauvignon und Merlot bestockt. Unterstützt wurde Mr. O'Kelly
dabei von dem Weinbaufachmann Giorgio Benvenuti und dem Önologen Vittorio Fiore.
Das Ergebnis, ob nur Ire oder irre gut, kann sich inzwischen mehr als sehen oder noch besser
trinken lassen. So wie beim Chianti Classico, der mit seiner klaren Sangiovese-Frucht und seiner
weichen, vollmundigen Art einfach nur begeistert